Fußpflege bei Diabetikern

Fußpflege bei Diabetikern

Ein wichtiger Aspekt bei einer professionell durchgeführten Fußpflege ist die strikte Einhaltung der Hygiene-Richtlinien. Auch für mobil durchgeführte Fußpflege ist die Befolgung der Hygiene-Richtlinien oberstes Gebot.

Bei Diabetikern werden steril verschweißte Instrumente verwendet deren Verpackungen erst unmittelbar vor der Behandlung geöffnet werden. 

 

Diabetes mellitus ist die Volkskrankheit Nummer eins in Österreich – eine der Folgen ist das so genannte diabetische Fußsyndrom, das sich z. B. in Form von sehr schlechter Wundheilung äußert, sodass schon kleinste Verletzungen große Folgen haben können.

Bei etwa einem Viertel aller Diabetiker entsteht im Laufe des Lebens ein Fußgeschwür.

Oft müssen Beinamputationen aufgrund dieses diabetischen Fußsyndroms durchgeführt werden (Pro Jahr bei 6-8 von 1000 diabetischen Patienten)

 

Durchführung der Fußpflege bei Diabetikern

  • Verwendung von desinfizierten und steril eingeschweißten Instrumenten
  • Anamnese und Begutachtung des Fusses; Dokumentation: die Behandlung richtet sich nach dem Ausgangszustand der Füße. Bereits bestehende Wunden müssen von einem Arzt behandelt werden.
  • Kurzes (3 Minuten), lauwarmes Fußbad
  • Verletzungsfreies Abtragen überschüssiger Hornhaut (Hyperkeratosen) und Hühneraugen (Clavi)
  •  Kürzen, feilen bzw. fräsen der Nägel
  • Hautpflege
  • Beratung für die Heimbehandlung

Weitere Maßnahmen/Behandlungen wie unter „Zusätzliche Leistungen“ beschrieben

 

Zusätzliche Leistungen

  • Ablackieren
  • Lackieren
  • Fußmassage
  • Setzen von Nagelspangen
  • Hautpeeling
  • Fußmassage